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Ungarn ist seit 2002 Mitglied im Verband der Europäischen Fertighaushersteller. Zum ersten Mal tagt der Verband in den ehemaligen sozialistischen Ländern. Die drei-tägige Veranstaltung wurde von Mitgliedern aus 23 Ländern besucht. Teilgenommen haben unter anderen Polen, Bulgarien als vorübergehendes Mitglied, Irland zum ersten Mal sowie Kanada als Beobachter.
Am ersten Tag konnten die Teilnehmer der Konferenz Budapests Sehenswürdigkeiten von der Donau aus besichtigen. Zugleich wurden sie über die wirtschaftliche Lage des Landes informiert. Csaba Horváth, Abgeordneter des Parlaments und Vorsitzender des Unterausschusses für Infrastrukturentwicklung und Wohnungsangelegenheiten, betonte die Bedeutung des ständigen Austausches zwischen den Hauptakteuren und politischen Entscheidungsträgern der heimischen und der internationalen Bauindustrie. Diese Partnerschaft könne das Pfand des gemeinsamen Erfolges werden, sagte er, da beide Seiten an der Verwirklichung eines qualitativ hochwertigen Wohnenes für die breiten Massen interessiert sind.
An dem folgdenden Tag nahm der Staatssekräter des Amtes des Ministerpräsidenten, Béla Pál an der Eröffnung der Konferenz teil. In seiner Eröffnungsrede sprach er über die Bedeutung der Bauindustrie und die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2005. Die Bauindustrie erreichte mit einem Umsatz von Forint 801,6 Milliarden eine Steigerung des Vorjahresumsatzes im gleichen Zeitraum von 13,8%. Er erwähnte die Maßnahmen zur Zurückdrängung der Schwarzarbeit sowie die durch die Regierung geförderte Entstehung und Entwicklung von Organisationen, die auf freiwilliger Basis Qualitätskontrolle betreiben, wie die ÉVOSZ- Sektion-Fertighaushersteller, die mit der Einführung des MAKÉSZ-Siegel eine Vorreiterstellung einnimmt und für Bauherren mit der Einführung eines Typenausweises weitere Garantien sichert.
Erich Weichselbaum, der Präsident des Verbandes der Europäischen Fertighaushersteller, blickte in seiner Rede auf die acht-jährige Vergangenheit des Verbandes zurück. „Unser Wirken beweist, dass die Vorraussetzung des Überlebens im Zusammenhalt liegt”, sagte er. Die Zusammenarbeit sei die Vorausetzung für Qualitätsarbeit. In Österreich sei es gelungen, Technologien zu standardisieren, die in Österreich Vorschrift sind und in Europa empfohlen werden.
Er drückte seine Freude über die ehemaligen sozialistisichen Staaten Europas aus, die sich auch dem Verband angeschlossen haben. In diesem Prozess sei das Treffen in Budapest ein wichtiger Meilenstein gewesen, wofür Budapest einen würdigen Schauplatz bot. |
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dem 28.06.2005 verfügt auch der Geschäftsbereich Fertighäuser
der Anico GmbH über eine ISO 9001:2000 Zertifizierung. Dank der
Unterstützung durch das Nationale Entwicklungsprogramm zur Förderung
der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit (GVOP) konnten wir fast
innerhalb eines halben Jahres unser Qualitätskontrollsystem ausweiten
und in den Produktionsprozess implementieren.
Unser Ziel war es, ein Überwachungssystem einzuführen, das während
des gesamten Produktionsprozesses, in allen Produktionsstufen
die einzelnen Produkte, die entsprechend notwendigen Rohmaterialien
und die erforderlichen Dokumente identifiziert und verfolgt. Wir
hoffen, dass die Vorteile, die mit Einführung dieses Systems verbunden
sind, nicht nur für uns, sonder auch für unsere Kunden im Rahmen
unserer Zusammenarbeit spürbar werden.
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Die Magyar Készház Szövetség /Gütegemeinschaft
von Ungarischen Fertighäuser Herstellern/ hat ihre jährliche Gesellschafterversammlung
Ende Januar 2005 in Mátraháza abgehalten. An der Veranstaltung
nahm József Leitner, stellvertretender Vorsitzender des Landesamts
für Wohn- und Bauwesen teil /Országos Lakás- és Építésügyi Hivatal/
(nachfolgend OLÉH), der im feierlichen Rahmen dasjenige Dokument
unterzeichnete, demnach OLÉH die MAKÉSZ-Schutzmarke
anerkennt und befürwortet.
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Die
ÉVOSZ Sektion Leichtbau hat auf dem Wege der Presse bereits mehrmals
darauf hingewiesen, das sich die redlich,
mit Qualifizierung tätigen, Steuer zahlenden Firmen gegenüber
den ohne Qualifizierung, mit viel Schwarzarbeit, ohne entsprechende
Garantie- und Zahlungskonditionen, mit unmodernen Technologien
arbeitenden Firmen in bedeutendem Nachteil befinden. Darüber
hinaus haben wir zu einem früheren Zeitpunkt signalisiert, dass
diese Firmen mit Hilfe der Bauherren auch staatliche Subventionen
in Anspruch nehmen, obwohl sie oftmals nicht einmal Steuern zahlen,
oder wenn ja, dann nur einen Bruchteil davon. So fließt der Steuerinhalt
der Subvention nicht in das Budget zurück.
Der Erlass Nr. 3/2003 schreibt die Notwendigkeit der Qualifizierung
der in den Gebäuden verwendbaren Materialien eindeutig vor, nur
werden die Vorschriften nicht eingehalten, so gelangen diejenigen
Firmen, die die Qualifizierung umgehen, zu einem ungerechtfertigten
Vorteil.
Auf dem Markt befinden sich diejenigen
Bauausführenden, die eine moderne, energiebewusste Produktion,
Betreibung, umweltfreundliche und schnelle Bauausführung, den
EU-Vorschriften entsprechende Technologie anwenden, gegenüber
den eine unmoderne, mit Umweltverschmutzung verbundene Ausführung
anwendenden Firmen derzeit in einer ungünstigen Lage.
Uns sind unzählige Beschwerden von Bauherren zur Kenntnis gelangt,
dass die Heizkosten des neuen Gebäudes hoch sind, das Gebäude
schon im Neuzustand lebensgefährlich ist usw. Zu Recht fragt der
Bauherr dann, was er tun soll, wo er in solchen Fällen zu seinem
Recht kommt? In der jetzigen Situation leider nur noch vor Gericht.
Standpunkt der behördlichen Organe:
der Bauherr sollte sich vorher überlegen, wen er mit der Bauausführung
seines neuen Wohnheimes beauftragt!
Standpunkt unserer Sektion: wenn
die behördlichen Organe die Vorschriftswidrigkeiten nur anhand
von Anzeigen oder im Rahmen einer allfälligen Kontrolle durch
die Bauaufsicht aufdecken wollen, dann wird sich alsbald eine
ähnliche Situation wie im Fall der Häuser aus Martinofenschlacke
entwickeln. Nur wird sich dann niemand finden, der die Eigentümer
der innerhalb weniger Jahre unbewohnbar gewordenen Gebäude entschädigen
wird! Erfolgt die Filtration bei der Aushändigung der Baugenehmigung
und die Kontrolle bei der Ausgabe der Genehmigung zur Ingebrauchnahme,
dann wird es bedeutend leichter sein, diejenigen gegen die Vorschriften
verstoßenden Unternehmer herauszugreifen, die die naiven, an "Billigpreise"
glaubenden Bauherren ausnutzen. Wenn nötig, dann sollten entweder
die einschlägigen Rechtsnormen oder auch das Baugesetz geändert
werden!
Unser Vorschlag:
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Die
Überprüfung der Erfüllung der im Erlass Nr. 3/2003 festgelegten
Bedingungen soll bereits bei der Aushändigung der Baugenehmigung
erfolgen. Der Projektant und
der verantwortliche Technische Leiter sollen bereits zu diesem
Zeitpunkt eine Erklärung dahin gehend ablegen, auf was sich
ihre konkrete Haftung erstreckt! Die notwendigen Qualifizierungen
bzw. ihre durch den Projektanten, Bauausführenden beglaubigten
Abschriften müssen unabhängig von den Bautechnologien beigefügt
werden. |
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Die
Baubehörde soll bei der Aushändigung der Genehmigung zur Ingebrauchnahme
vom Bauausführenden eine Erklärung,ein
Zertifikat verlangen, in der sich der Bauausführende und der
Verantwortlichen Technischen Leiter in Kenntnis ihrer strafrechtlichen
Verantwortung verpflichten, die Bauausführung entsprechend
den Gesetzen, Erlassen, auf die in den Qualifizierungen festgelegte
Art und Weise zu erfüllen. |
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Die
ausführende Baufirma muss für ihre im Garantiegesetz festgelegten
Verpflichtungen eine Versicherung abschließen oder eine Kaution
hinterlegen, damit sie ihre Garantiepflicht
erfüllen kann! (siehe Reisebüros, Transportunternehmen, dabei
können diese allfällig "nur" einen Urlaub oder eine Lieferung
ruinieren!). |
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Bei der Verwendung
von gestützten Krediten jeglicher Art muss bei der gesamten
Bauausführung mit Verträgen, technischen Spezifikationen,
Erklärungen des Bauausführenden, Rechnungen abgerechnet werden!
So kann besser sichergestellt
werden, dass qualitativ hochwertige Gebäude von langer Lebensdauer
gebaut werden, ein Teil der Subventionen durch die Einzahlung
der Allgemeinen Umsatzsteuer und der Steuern der Firmen in
das Budget zurückfließen, und die Stützung dafür verwendet
wird, wofür sie gedacht war!
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Die
ausführende Baufirma muss für ihre im Garantiegesetz festgelegten
Verpflichtungen eine Versicherung abschließen oder eine Kaution
hinterlegen, damit sie ihre Garantiepflicht
erfüllen kann! (siehe Reisebüros, Transportunternehmen, dabei
können diese allfällig "nur" einen Urlaub oder eine Lieferung
ruinieren!). |
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| Die ÉVOSZ Fachsektion Leichtbau
bietet ihre Tätigkeit, ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse an, um
die Ausarbeitung der obigen Vorschläge durch ihre Arbeit, Beziehungen
in der Europäischen Union zu unterstützen. Die ÉVOSZ Fachsektion
Leichtbau vertritt Ungarn in der Europäischen Fertighaus Föderation.
Die Föderation hält ihre Jahreskonferenz
unter Organisation unserer Fachsektion im September 2005 in Ungarn
ab. Es liegt auch im Interesse der ungarischen Unternehmen, dass
auf dem Markt ein lauterer Wettbewerb vonstatten geht. Eines der
Ziele der Konferenz ist es, die neuen Märkte kennenzulernen, das
Risiko der Kapitaleinfuhr zu analysieren. Bei günstiger Beurteilung
können die ungarischen Unternehmen kapitalkräftige Partner bekommen,
mit deren Hilfe sie sich schneller entwickeln und sich auch dem
technologischen Niveau der Europäischen Union schneller anschließen
und leichter auf den Markt der Union gelangen können! |
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Die diesjährige Fertighaus-Messe fand
zwischen dem 4. und 5. November im Home Center statt. Es gelang
der MAKÉSZ die Aufmerksamkeit an den Fachtagen auf unsere Probleme
und deren Lösung zu lenken. |
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| Das jährliche Treffen fand am 1. Oktober
dieses Jahres unter dem Decknamen "Anicos Heiterkeit" statt. Ein
heiterer Abend am Sóstó; ein solches Fest, auf dem die Subunternehmer,
die Gruppe Anico und ihre Angehörigen zusammen feierten. Der mit
Bildern illustrierte Bericht spiegelt den Frohsinn getreu wider. |
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Unsere jetzige Produktionswerkstatt konnte
den steigenden Kundenbestellungen nicht mehr gerecht werden. Als
Gewinner des vom der Landesstiftung des öffentlichen Rechts für
Beschäftigung ausgeschriebenen Wettbewerbs wurde auf unserem Standort
eine 200 qm große Montagehalle errichtet, die im Dezember 2004 übergeben
wurde. |
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