Konferenz des Verbandes der Europäischen Fertighaushersteller
Budapest, 20. bis 22. September 2005

Ungarn ist seit 2002 Mitglied im Verband der Europäischen Fertighaushersteller. Zum ersten Mal tagt der Verband in den ehemaligen sozialistischen Ländern. Die drei-tägige Veranstaltung wurde von Mitgliedern aus 23 Ländern besucht. Teilgenommen haben unter anderen Polen, Bulgarien als vorübergehendes Mitglied, Irland zum ersten Mal sowie Kanada als Beobachter.

Am ersten Tag konnten die Teilnehmer der Konferenz Budapests Sehenswürdigkeiten von der Donau aus besichtigen. Zugleich wurden sie über die wirtschaftliche Lage des Landes informiert. Csaba Horváth, Abgeordneter des Parlaments und Vorsitzender des Unterausschusses für Infrastrukturentwicklung und Wohnungsangelegenheiten, betonte die Bedeutung des ständigen Austausches zwischen den Hauptakteuren und politischen Entscheidungsträgern der heimischen und der internationalen Bauindustrie. Diese Partnerschaft könne das Pfand des gemeinsamen Erfolges werden, sagte er, da beide Seiten an der Verwirklichung eines qualitativ hochwertigen Wohnenes für die breiten Massen interessiert sind.

An dem folgdenden Tag nahm der Staatssekräter des Amtes des Ministerpräsidenten, Béla Pál an der Eröffnung der Konferenz teil. In seiner Eröffnungsrede sprach er über die Bedeutung der Bauindustrie und die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2005. Die Bauindustrie erreichte mit einem Umsatz von Forint 801,6 Milliarden eine Steigerung des Vorjahresumsatzes im gleichen Zeitraum von 13,8%. Er erwähnte die Maßnahmen zur Zurückdrängung der Schwarzarbeit sowie die durch die Regierung geförderte Entstehung und Entwicklung von Organisationen, die auf freiwilliger Basis Qualitätskontrolle betreiben, wie die ÉVOSZ- Sektion-Fertighaushersteller, die mit der Einführung des MAKÉSZ-Siegel eine Vorreiterstellung einnimmt und für Bauherren mit der Einführung eines Typenausweises weitere Garantien sichert.

Erich Weichselbaum, der Präsident des Verbandes der Europäischen Fertighaushersteller, blickte in seiner Rede auf die acht-jährige Vergangenheit des Verbandes zurück. „Unser Wirken beweist, dass die Vorraussetzung des Überlebens im Zusammenhalt liegt”, sagte er. Die Zusammenarbeit sei die Vorausetzung für Qualitätsarbeit. In Österreich sei es gelungen, Technologien zu standardisieren, die in Österreich Vorschrift sind und in Europa empfohlen werden.

Er drückte seine Freude über die ehemaligen sozialistisichen Staaten Europas aus, die sich auch dem Verband angeschlossen haben. In diesem Prozess sei das Treffen in Budapest ein wichtiger Meilenstein gewesen, wofür Budapest einen würdigen Schauplatz bot.

 
 
 
 
   
 
 

ISO Bescheinigung ist erfolgsreich

Seit dem 28.06.2005 verfügt auch der Geschäftsbereich Fertighäuser der Anico GmbH über eine ISO 9001:2000 Zertifizierung. Dank der Unterstützung durch das Nationale Entwicklungsprogramm zur Förderung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit (GVOP) konnten wir fast innerhalb eines halben Jahres unser Qualitätskontrollsystem ausweiten und in den Produktionsprozess implementieren.

Unser Ziel war es, ein Überwachungssystem einzuführen, das während des gesamten Produktionsprozesses, in allen Produktionsstufen die einzelnen Produkte, die entsprechend notwendigen Rohmaterialien und die erforderlichen Dokumente identifiziert und verfolgt. Wir hoffen, dass die Vorteile, die mit Einführung dieses Systems verbunden sind, nicht nur für uns, sonder auch für unsere Kunden im Rahmen unserer Zusammenarbeit spürbar werden.

 

MAKÉSZ Jährliche Gesellschafterversammlung (27-28-29. Januar 2005)
(Klicken Sie auf das Bild)


Die Magyar Készház Szövetség /Gütegemeinschaft von Ungarischen Fertighäuser Herstellern/ hat ihre jährliche Gesellschafterversammlung Ende Januar 2005 in Mátraháza abgehalten. An der Veranstaltung nahm József Leitner, stellvertretender Vorsitzender des Landesamts für Wohn- und Bauwesen teil /Országos Lakás- és Építésügyi Hivatal/ (nachfolgend OLÉH), der im feierlichen Rahmen dasjenige Dokument unterzeichnete, demnach OLÉH die MAKÉSZ-Schutzmarke anerkennt und befürwortet.

 
 


Stellungnahme von ÉVOSZ Sektion Leichtbau
4. November 2004. - HOME CENTER - Pressekonferenz

Die ÉVOSZ Sektion Leichtbau hat auf dem Wege der Presse bereits mehrmals darauf hingewiesen, das sich die redlich, mit Qualifizierung tätigen, Steuer zahlenden Firmen gegenüber den ohne Qualifizierung, mit viel Schwarzarbeit, ohne entsprechende Garantie- und Zahlungskonditionen, mit unmodernen Technologien arbeitenden Firmen in bedeutendem Nachteil befinden. Darüber hinaus haben wir zu einem früheren Zeitpunkt signalisiert, dass diese Firmen mit Hilfe der Bauherren auch staatliche Subventionen in Anspruch nehmen, obwohl sie oftmals nicht einmal Steuern zahlen, oder wenn ja, dann nur einen Bruchteil davon. So fließt der Steuerinhalt der Subvention nicht in das Budget zurück.
Der Erlass Nr. 3/2003 schreibt die Notwendigkeit der Qualifizierung der in den Gebäuden verwendbaren Materialien eindeutig vor, nur werden die Vorschriften nicht eingehalten, so gelangen diejenigen Firmen, die die Qualifizierung umgehen, zu einem ungerechtfertigten Vorteil.

Auf dem Markt befinden sich diejenigen Bauausführenden, die eine moderne, energiebewusste Produktion, Betreibung, umweltfreundliche und schnelle Bauausführung, den EU-Vorschriften entsprechende Technologie anwenden, gegenüber den eine unmoderne, mit Umweltverschmutzung verbundene Ausführung anwendenden Firmen derzeit in einer ungünstigen Lage.
Uns sind unzählige Beschwerden von Bauherren zur Kenntnis gelangt, dass die Heizkosten des neuen Gebäudes hoch sind, das Gebäude schon im Neuzustand lebensgefährlich ist usw. Zu Recht fragt der Bauherr dann, was er tun soll, wo er in solchen Fällen zu seinem Recht kommt? In der jetzigen Situation leider nur noch vor Gericht.
Standpunkt der behördlichen Organe: der Bauherr sollte sich vorher überlegen, wen er mit der Bauausführung seines neuen Wohnheimes beauftragt!


Standpunkt unserer Sektion: wenn die behördlichen Organe die Vorschriftswidrigkeiten nur anhand von Anzeigen oder im Rahmen einer allfälligen Kontrolle durch die Bauaufsicht aufdecken wollen, dann wird sich alsbald eine ähnliche Situation wie im Fall der Häuser aus Martinofenschlacke entwickeln. Nur wird sich dann niemand finden, der die Eigentümer der innerhalb weniger Jahre unbewohnbar gewordenen Gebäude entschädigen wird! Erfolgt die Filtration bei der Aushändigung der Baugenehmigung und die Kontrolle bei der Ausgabe der Genehmigung zur Ingebrauchnahme, dann wird es bedeutend leichter sein, diejenigen gegen die Vorschriften verstoßenden Unternehmer herauszugreifen, die die naiven, an "Billigpreise" glaubenden Bauherren ausnutzen. Wenn nötig, dann sollten entweder die einschlägigen Rechtsnormen oder auch das Baugesetz geändert werden!

Unser Vorschlag:

 
Die Überprüfung der Erfüllung der im Erlass Nr. 3/2003 festgelegten Bedingungen soll bereits bei der Aushändigung der Baugenehmigung erfolgen. Der Projektant und der verantwortliche Technische Leiter sollen bereits zu diesem Zeitpunkt eine Erklärung dahin gehend ablegen, auf was sich ihre konkrete Haftung erstreckt! Die notwendigen Qualifizierungen bzw. ihre durch den Projektanten, Bauausführenden beglaubigten Abschriften müssen unabhängig von den Bautechnologien beigefügt werden.
Die Baubehörde soll bei der Aushändigung der Genehmigung zur Ingebrauchnahme vom Bauausführenden eine Erklärung,ein Zertifikat verlangen, in der sich der Bauausführende und der Verantwortlichen Technischen Leiter in Kenntnis ihrer strafrechtlichen Verantwortung verpflichten, die Bauausführung entsprechend den Gesetzen, Erlassen, auf die in den Qualifizierungen festgelegte Art und Weise zu erfüllen.
Die ausführende Baufirma muss für ihre im Garantiegesetz festgelegten Verpflichtungen eine Versicherung abschließen oder eine Kaution hinterlegen, damit sie ihre Garantiepflicht erfüllen kann! (siehe Reisebüros, Transportunternehmen, dabei können diese allfällig "nur" einen Urlaub oder eine Lieferung ruinieren!).
Bei der Verwendung von gestützten Krediten jeglicher Art muss bei der gesamten Bauausführung mit Verträgen, technischen Spezifikationen, Erklärungen des Bauausführenden, Rechnungen abgerechnet werden! So kann besser sichergestellt werden, dass qualitativ hochwertige Gebäude von langer Lebensdauer gebaut werden, ein Teil der Subventionen durch die Einzahlung der Allgemeinen Umsatzsteuer und der Steuern der Firmen in das Budget zurückfließen, und die Stützung dafür verwendet wird, wofür sie gedacht war!
Die ausführende Baufirma muss für ihre im Garantiegesetz festgelegten Verpflichtungen eine Versicherung abschließen oder eine Kaution hinterlegen, damit sie ihre Garantiepflicht erfüllen kann! (siehe Reisebüros, Transportunternehmen, dabei können diese allfällig "nur" einen Urlaub oder eine Lieferung ruinieren!).
 

Die ÉVOSZ Fachsektion Leichtbau bietet ihre Tätigkeit, ihre Erfahrungen und Fachkenntnisse an, um die Ausarbeitung der obigen Vorschläge durch ihre Arbeit, Beziehungen in der Europäischen Union zu unterstützen. Die ÉVOSZ Fachsektion Leichtbau vertritt Ungarn in der Europäischen Fertighaus Föderation. Die Föderation hält ihre Jahreskonferenz unter Organisation unserer Fachsektion im September 2005 in Ungarn ab. Es liegt auch im Interesse der ungarischen Unternehmen, dass auf dem Markt ein lauterer Wettbewerb vonstatten geht. Eines der Ziele der Konferenz ist es, die neuen Märkte kennenzulernen, das Risiko der Kapitaleinfuhr zu analysieren. Bei günstiger Beurteilung können die ungarischen Unternehmen kapitalkräftige Partner bekommen, mit deren Hilfe sie sich schneller entwickeln und sich auch dem technologischen Niveau der Europäischen Union schneller anschließen und leichter auf den Markt der Union gelangen können!
 


Fertighaus-Messe im Home Center (Klicken Sie auf das Bild)

Die diesjährige Fertighaus-Messe fand zwischen dem 4. und 5. November im Home Center statt. Es gelang der MAKÉSZ die Aufmerksamkeit an den Fachtagen auf unsere Probleme und deren Lösung zu lenken.

 
 
 

Firmenveranstaltung (Klicken Sie auf das Bild)

Das jährliche Treffen fand am 1. Oktober dieses Jahres unter dem Decknamen "Anicos Heiterkeit" statt. Ein heiterer Abend am Sóstó; ein solches Fest, auf dem die Subunternehmer, die Gruppe Anico und ihre Angehörigen zusammen feierten. Der mit Bildern illustrierte Bericht spiegelt den Frohsinn getreu wider.
 
 
 

Fertiggestellte Montagehalle auf unserem Standort (Klicken Sie auf das Bild)

Unsere jetzige Produktionswerkstatt konnte den steigenden Kundenbestellungen nicht mehr gerecht werden. Als Gewinner des vom der Landesstiftung des öffentlichen Rechts für Beschäftigung ausgeschriebenen Wettbewerbs wurde auf unserem Standort eine 200 qm große Montagehalle errichtet, die im Dezember 2004 übergeben wurde.
 
 
 
 
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