Wärmeisolierung und Energieeinsparung

Das angenehme Wärmegefühl in Holz-Fertighäusern wird neben Einflussfaktoren, wie der Luftfeuchtigkeit, der Heizungsweise oder der Luftzirkulation wesentlich von einer guten Wärmeisolierung bestimmt.

Es ist allgemein bekannt, dass die Abweichung des Energiebedarfes von Wandkonstruktion zu Wandkonstruktion je nach verwendeteten Materialien sehr groß ist.
Je besser die Wärmeisolierung der Gebäudekonstruktion ist, desto höher ist die Oberflächentemperatur der inneren Wände und desto niedriger liegt der Energieverbrauch, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.
Siehe
1. Tabelle No.1.

 
Tabelle Nr.1.: Abweichendes Wärmegefühl bei einer Außentemperatur von -10 ?C
  Wärmedurchlässigkeits-
Koeffizient:
k (W/m2K)
Lufttemperatur
(0C)
Temperatur der Wand-
Innenoberfläche (0C)
Energiebedarf (W/m2h)  
  0,70 21,0 18,2 21  
  0,39 20,2 19,0 12  
  0,23 20,0 19,2 5  
 


Die Messzahl der Wärmeisolierungsfähigkeit einer Gebäudekonstruktionen ist der Wärmedurchlässigkeits-Koeffizient (k). Er gibt an, wieviel Energie zwischen zwei Gebäudeoberflächen von 1 m2 notwendig ist, um eine Temperaturänderung von 1 K zu erreichen.

Je schwächer die Wärmeisolierungsfähigkeit der Konstruktion (also höher der k Wert ), desto größer ist der Energiebedarf.

Die folgende Tabelle (Nr. 2.) zeigt, welche Breite und welchen Schichtenaufbau aufgebaute Wände aus verschiedenen Materialien haben müssen, um die gleiche Wärmedurchlässigkeit (k) zu erreichen.

 
Tabelle Nr.2.: Verschiedene Wandkonstruktionen bei gleichem k Wert
  Schichtenaufbau der Außenwand k = 0,39 W/m2K notwendige Wandbreite (cm)  
  1. Putz, Ziegel (1800 kg/m3), Putz 193  
  2. Putz, Mauerblockstein ( 600 kg/m3), Putz 87  
  3. wie No.2. mit leichtem Mörtel 73  
  4. Putz, Betonblockstein (600 kg/m3), Putz 59  
  5. Vormauer aus Ziegel 11,5 cm, Hinterlüftung,
Wärmedämmung 7 cm, Mauer 17,5 cm, Putz
41  
  6. Holz Wandkonstruktion mit Wärmeisolierung von 12 cm 21  
 

Die Tabelle zeigt, dass im Vergleich zu einer herkömlichen Ziegelwand, ein Zehntel der Materialbreite von Holzwandelementen ausreichend ist, um das gleiche Wärmegefühl zu erreichen.

Der durchschnittliche Energiebedarf herkömmlicher Wohnhäuser aus Ziegelstein beträgt etwa 150-200 KWh/m2 während der Energiebedarf von Holz-Fertighäusern nicht über 54-100 KWh/m2 liegt.
 
 
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